Wenn die Seelen Trauer tragen

Zwangsheirat - Ehrenmord - Flucht

Ende Mai 2009 fuhr ich mit dem Auto von Deutschland in die Schweiz - Maggia. Dort sollte mein neuer und schöner Lebensweg beginnen als Mitarbeiterin der "Auffangstation für in Not geratene Mädchen und Frauen".

Was ich im Entsetzen und tiefsten Schmerz aber vorfand, war eine völlig "verdreckte" Villa mit verwahrlosten Tieren. Ich begegnete einer jungen deutsch-kurdischen Frau "...." mit verängstigten Augen und "geschlossener" Haltung. Sie war in der Auffangstation als "Schutzbefohlene" von einer Hilfsorganisation untergebracht worden - aus Schutz vor ihrer Familie wegen Zwangsheirat und Ehrenmord!

Die Leiterin der "Station" Frau D. M. ahnte schon nach wenigen Tagen - das durch mein Kommen, durch meinen vielen Fragen und dem mir entgegengebrachte Vertrauen der jungen Frau - ihr verfehltes Handeln sehr schnell aufgedeckt und beendet sein kann. Somit auch ihr "bequemes" Leben, dies "nur" ermöglicht durch erschlichene Geldeinnahmen von Organisationen zur Unterstützung der Auffangstation. Ebenfalls drohte der Leiterin Frau D. M. bei einer "Aufdeckung ihrer illegalen Machenschaften" der Vertrauensverlust von zuständigen Behörden in der Schweiz und anderswo. Somit eine Gefahr ihrer eigenen Existenz!

Frau D. M. nahm ihrer "Schutzbefohlenen" und mir gegenüber sehr schnell eine "Gewalt-Haltung" an und wir fühlten uns unseres Lebens aufs schlimmste bedroht. Letztlich stellten wir nachts einen Stuhl vor unserer Zimmertür und drehten der Leiterin niemals mehr den Rücken zu. Alles lief von ihr aus bedrohlich ... schleichend ...!

Auf der Flucht vor Ehrenmord

Anfang Mai 2009 flüchteten die junge Frau "...." und ich mit mit dem Auto und unseren persönlichen Dingen aus der sogenannten "Auffangstation für in Not geratenen Mädchen und Frauen".

Durch den unermüdlichen Einsatz meiner Freundin Tara und meiner vielen anderen Freunden und Bekannten, aber auch uns völlig fremden Personen, in der Schweiz - in Schottland - in den Niederlanden - in Österreich u. s. w. war und ist es der deutsch-kurdischen Frau "...." und mir bislang gelungen, von ihrer Familie unentdeckt zu bleiben - obwohl oft Fersen-Nah die Bedrohung!

November 2010 - die junge Frau "...."und ich im "unerschütterlichen Zusammenhalt", auf der Flucht vor ihrer "wütenden" Familie NOCH verschont vor einen ihr angedrohten Ehrenmord - und meiner Ermordung wegen Fluchthilfe ...

Eine kurdische Familie jagt uns - als Freiwild!

Nach Aussage einer Hilfsorganisation:
"Die Jagt nach uns hört niemals mehr auf!"

Meine ganz privaten Worte an die kurdische Familie der jungen deutsch-kurdischen Frau "....":

DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR. SO AUCH DAS EURER TOCHTER "...."

"VIELLEICHT" KÖNNT IHR MIR MEIN LEBEN NEHMEN, NICHT ABER MEINE INNERE STÄRKE UND MEINE MENSCHLICHE WÜRDE!!!